Retinitis pigmentosa

Die Retinitis pigmentosa (RP) betrifft fast einen von 3.500 Menschen und ist eine „degenerative Erbkrankheit des Auges“. Elle ist durch Mutationen bestimmter Gene gekennzeichnet, die für die Funktion der Netzhaut verantwortlich sind. Die Netzhaut befindet sich im Augenhintergrund – dort, wo die Bilder entstehen – und wird durch diese Mutationen geschädigt, was zu einem fortschreitenden Verlust der Sehschärfe führt.

Die Retinitis pigmentosa beeinträchtigt den Alltag und äußert sich in der Regel durch einen Verlust der Nachtsicht (Schwierigkeiten, nachts oder in einem dunklen Raum zu sehen), eine Lichtempfindlichkeit, Schwierigkeiten bei der Farbwahrnehmung und eine Einschränkung des Gesichtsfeldes (Unfähigkeit, bestimmte Dinge oben, unten und an den Seiten zu sehen, was zu einer Einschränkung des peripheren Sehvermögens führt).

Die Retinitis pigmentosa verläuft langsam, führt aber meist zur Erblindung. Sie kann in jedem Alter auftreten, besonders häufig bei Menschen zwischen 10 und 30 Jahren. Sehr oft lässt sich diese Krankheit medikamentös behandeln und manchmal sogar operativ beheben.

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