Diabetische Retinopathie
Wie der Name schon sagt, ist die diabetische Retinopathie eine mit Diabetes verbundene Augenerkrankung. Diabetes entsteht durch einen zu hohen Blutzuckerspiegel, der die Blutgefäße stark schädigt. Da die Netzhaut über die Venen und somit über das Blutkreislaufsystem versorgt wird, wird sie dadurch geschädigt.
Da sie andere Erkrankungen wie eine Netzhautablösung auslösen kann, äußert sich die diabetische Retinopathie in der Regel durch eine Abnahme der Sehschärfe, durch Störungen beim Sehen von Details (beim Lesen …), durch das Auftreten schwarzer Flecken aufgrund kleiner Blutungen und sogar durch Sehstörungen mit dem Auftreten weißer Flecken.
Die diabetische Retinopathie kann sogar bis zur Erblindung führen und betrifft viele Menschen. Tatsächlich leiden jedes Jahr fast 1.000 weitere Franzosen an Sehbehinderungen oder erblinden. Zudem ist diese Krankheit in den Industrieländern die häufigste Ursache für Erblindung bei Menschen unter 60 Jahren.
Um diese Folgen einzudämmen, ist es sehr wichtig, regelmäßig eine augenärztliche Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen. Denn je früher die Retinopathie erkannt wird, desto schneller können die Symptome behandelt werden, wodurch das Schlimmste verhindert wird. Bei fortgeschrittener diabetischer Retinopathie kann auch eine Laseroperation empfohlen werden. Mit einer angemessenen medizinischen Behandlung lässt sich die Retinopathie unter den besten Bedingungen behandeln.
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