
Persol. Eine Marke, die dir vielleicht dem Namen nach bekannt ist. In der Welt der Brillen steht Persol für Exzellenz und kompromisslosen Stil. Noch heute wird sie von Hand aus Acetat gefertigt – Mymonture erzählt dir ab sofort die großartige Geschichte dieser Marke, die direkt aus den italienischen Werkstätten stammt.
Die Anfänge
Persol ist eine Brillenmarke, die 1917 ins Leben gerufen wurde – gegründet von Giuseppe RATTI, einem Fotografen und Erfinder. Zunächst gründete er das Unternehmen „Ratti“, das Brillen für Piloten herstellte – sei es für Rennfahrer oder Straßenbahnfahrer. Sein oberstes Ziel war es, avantgardistische Brillenfassungen zu entwerfen; er wollte sich um jeden Preis von seinen Mitbewerbern abheben – und zwar dank seiner Produkte. Schon bald wurden seine Pilotenbrillen vom Militär entdeckt und eingesetzt: die „Protector“-Brille – sein fulminanter Erfolg nahm seinen Lauf.

Ratti Protector
Die Entstehung von Persol
Die Beliebtheit seiner Brillenfassungen erreichte nach der Luftfahrt auch die Zivilbevölkerung. 1938 war Ratti eine bekannte Marke, die von den größten Stars getragen wurde; in diesem Jahr nahm die Marke nach 21 Jahren voller Innovationen den Namen Persol an. Aber was bedeutet Persoleigentlich? Der Name ist in Wirklichkeit eine Zusammenziehung von „Per il sol“, was auf Italienisch „Für die Sonne“ bedeutet, denn Persol ist in erster Linie eine Marke, die sich auf Sonnenbrillen spezialisiert hat.
1957 kam das Modell 649 auf den Markt, das ursprünglich für Straßenbahnfahrer in Turin entwickelt wurde, um sie vor Wind und Staub zu schützen. Damals hatten sie ein besonderes Design, das sie bei allen beliebt und begehrt machte. Das Modell wurde übrigens oft von anderen Marken kopiert.

Persol 649
Weltberühmte Stars zeigen sich mit der Marke auf der Nase, man denkt dabei vor allem an den großen Schauspieler Marcello Mastroianni, der 1961 im Film „Scheidung auf italienisch“ mitspielte und eine 649 trug, die er besonders schätzte.
1962 expandierte Persol in die USA, wo sich die Marke fortan der Herstellung von Brillen und Sonnenbrillen widmete.
Persol und Steve Mcqueen
Wenn man jedoch von Persol spricht, kommt man nicht umhin, Steve McQueen zu erwähnen, der die Marke zweifellos bekannt gemacht hat. Tatsächlich trug er das Modell 714, das er besonders liebte, mehrfach und in verschiedenen Filmen. Wenn du mehr über Steve Mcqueen und seine Vorliebe für Persol erfahren möchtest, schau dir doch unseren Artikel über Ikonen und Brillen an.

Persol 714
Von den 1980er Jahren bis heute
In den 1980er Jahren setzte Persol sein Engagement in einem Bereich fort, der ihm am Herzen lag: der technologischen Innovation. Dazu baute das Unternehmen seine Forschung und Entwicklung im Bereich neuer Materialien und Designs weiter aus. Die Marke nimmt an verschiedenen Expeditionen teil, um ihre Gläser unter extremen Bedingungen zu testen – in großer Höhe und in der Wüste –, mit dem Ziel, die am besten geeigneten und leistungsstärksten Materialien für Brillengläser zu finden.
Persol gehört mittlerweile zum Optikriesen Luxottica und bietet weiterhin originelle Modelle aus Acetat an. Woran erkennt man eine Persol-Fassung auf den ersten Blick? Die Marke hat sehr markante Merkmale an ihren Fassungen, wie die Metallpfeile an den Scharnieren und die Metallzylinder an den Bügeln, die für mehr Flexibilität sorgen sollen.
Persol ist aufgrund ihrer Geschichte, der angebotenen Modelle und deren Qualität eine absolut faszinierende Marke. Deshalb haben wir bei Mymonture beschlossen, sie dir zum fairsten Preis anzubieten. Du findest übrigens hier unsere Auswahl an Persol-Fassungen.
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