
Es gibt bestimmte Brillenfassungen, die dank der Menschen, die sie getragen haben, zu absoluten Klassikern geworden sind. Manche Fassungen erkennt man nur an den Ikonen, die sie getragen haben. Mymonture wirft heute einen Blick auf diese Stars, die ihre Lieblingsbrille berühmt gemacht haben.
Jean Reno
Wenn man an Jean Reno denkt, sieht man ihn immer mit seiner berühmten kleinen runden Brille, die ihm diesen ganz besonderen Stil verleiht. Vor allem im Film „Léon“, wo er ein Modell von Junior GAULTIER aus transparentem Kunststoff trägt.

Werfen wir einen Blick zurück auf die Karriere dieses großartigen Schauspielers. Geboren in Casablanca als Sohn spanischer Eltern, wurde er von Luc Besson entdeckt, mit dem er zahlreiche Filme drehte, darunter „Le Grand Bleu“, „Nikita“ oder auch „Léon“, die seine Karriere beflügelten. Seine Vielseitigkeit als Schauspieler ermöglichte es ihm, in Filmen ganz anderer Art mitzuspielen, wie zum Beispiel in der „Les Visiteurs“-Reihe, wo er ebenfalls großen Erfolg hatte. Er ist außerdem einer der wenigen französischen Schauspieler, die in mehreren amerikanischen Filmen mitgespielt haben, wie zum Beispiel „Mission Impossible“, „Der rosa Panther“ oder „Der Da Vinci Code“.
Auffällig ist, dass Jean Reno sowohl in vielen Filmen als auch im Alltag runde Brillenfassungen bevorzugt – und zwar so sehr, dass eine nach ihm benannte Kollektion von Cendrine Obadia entstanden ist. In dieser Kollektion findest du hauptsächlich runde Brillen, die an die Modelle erinnern, die der Schauspieler trägt. Eine dennoch abwechslungsreiche Kollektion, in der jeder etwas Passendes finden kann.
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John Lennon
Wie könnte man John Lennon übergehen, wenn es um Ikonen und Brillen geht? Das ist tatsächlich unmöglich. John Lennon ist ein riesiger Popkultur-Star, der zu den Beatles gehörte.

Ursprünglich waren die Beatles eine Band, die aus John Lennon, Paul McCartney, George Harrison und Ringo Starr bestand und Anfang der 60er Jahre gegründet wurde. Die Band durchlief mehrere Umbesetzungen, bevor sie sich schließlich trennte und jedes Mitglied seine eigene Karriere startete. John Lennon komponierte seinerseits einen der bekanntesten Songs seines Repertoires, „Imagine“, zog sich dann für einige Jahre aus dem Rampenlicht zurück, bevor er am 8. Dezember 1980 auf tragische Weise ermordet wurde.
John Lennon hat einen riesigen kulturellen Fußabdruck hinterlassen, sowohl in der Musik als auch in der Popkultur im Allgemeinen. Eine Brillenmarke hat sogar seinen Namen übernommen, um Kollektionen im Stil der von ihm getragenen Brillen zu entwerfen: schlicht, minimalistisch und rund.
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Steve Mcqueen
Wie könnte man Steve McQueen nicht erwähnen, wenn esum Modeikonen geht? Er trug den Spitznamen „The King of Cool “ – und diesen hat er sich nicht umsonst verdient. Der Schauspieler war ein echtes Multitalent, das nicht zögerte, seine Stunts in den Filmen selbst zu machen. Bevor er Schauspieler wurde, erlebte er viele Wendungen in seinem Leben: Schon mit 9 Jahren landete er auf der Straße, war nacheinander Soldat bei der Marine, Hafenarbeiter und Tür-zu-Tür-Verkäufer, bevor er Schauspielunterricht nahm und in einigen Theaterstücken mitspielte.

Ein paar Jahre später ergatterte er Rollen in Filmen, die später Kultstatus erlangten, wie „Die große Flucht“, „Bullitt“ oder „Die Kanonenboot-Affäre“. Als begeisterter Motorsportfan drehte er 1971 den Film „Le Mans“, in dem er einen Porsche fuhr.
Aber Steve McQueen steht auch für eine Brille, die er besonders gern trug, nämlich das Modell Persol 714. Dieses Modell ist heute dank seiner zeitlosen Form, des Nasenstegs in Schlüsselform und der Havanna-Farbe ein echter Klassiker.
Übrigens wurden nach seinem Tod im Jahr 1980 verschiedene seiner persönlichen Gegenstände versteigert, darunter auch seine Persol-Brille, die für 70.200 $ den Zuschlag erhielt.
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Die Wayfarer
In diesem Abschnitt geht es nicht um eine einzige Ikone, sondern um mehrere, die die Wayfarer – das legendäre Modell von Ray-Ban – getragen und populär gemacht haben. Die Wayfarer steht für die Geschichte der ersten Kunststoffbrille, die Nachfolgerin der nicht minder berühmten Aviator.

Die Geschichte der Wayfarer beginnt mit Audrey Hepburn, die 1961 im Film „Frühstück bei Tiffany“ ein Paar davon trug. Der Erfolg stellte sich sofort ein und das Modell wurde immer bekannter. Wenig später sieht man auch andere große Stars mit der Wayfarer auf der Nase, wie Marilyn Monroe, James Dean, Bob Dylan oder Ray Charles.
Zwischen den 70er- und 90er-Jahren gerieten sie etwas in Vergessenheit, feierten aber in den 2000er-Jahren ein starkes Comeback mit einer Vielzahl an Farben und Kombinationen. Und du – bist du eher klassisch oder Neo-Retro?
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