Seit einiger Zeit freuen wir uns riesig, euch auf unserer Website mymonture.com eine Auswahl an Kontaktlinsen anbieten zu können, um auch diejenigen zufrieden zu stellen, die ihr Gesicht lieber ohne Brillenfassung tragen möchten. Allerdings konnten wir euch diese neue Produktkategorie nicht einfach so präsentieren, ohne euch ein paar Tipps mit auf den Weg zu geben.
Geschichte der Kontaktlinsen

Kontaktlinsen sind tatsächlich viel älter, als man sich vorstellen kann. Es war Leonardo da Vinci höchstpersönlich, der als Erster auf die Idee kam, ein Material auf das Auge aufzubringen, mit dem Sehfehler korrigiert werden können. Später griff René Descartes, ein großer Physiker und Philosoph seiner Zeit, diese Idee auf und fertigte einige optische Skizzen an, doch damals blieb das Projekt im Anfangsstadium stecken.
Die ersten Gläser, die auf die Hornhaut aufgesetzt wurden, tauchten Ende des19. Jahrhunderts auf. Man nannte sie Skleralglas, sie bestanden aus Kristall und bedeckten sowohl die Hornhaut als auch die Sklera (das Weiße des Auges).
1936 kam es zu einer Wende. William Feinbloom, ein Optometrist aus New York, stellte die ersten Kontaktlinsen aus PMMA her, auch bekannt als Plexiglas. Seine vielfältigen Forschungen trieben die Kontaktlinsenforschung stark voran.
Etwas später, im Laufe der Jahre, wurden die Kontaktlinsen kleiner, sodass sie nur noch die Hornhaut bedeckten, und passten sich dann für mehr Tragekomfort an die Form der Hornhaut an.
In den 1970er Jahren kam die erste weiche Kontaktlinse auf den Markt – bis dahin waren nämlich alle Kontaktlinsen noch hart.
1995 kamen die ersten Einweg-Kontaktlinsen auf den Markt.
Seitdem arbeiten die Hersteller von Kontaktlinsen ununterbrochen an Innovationen bei Design und Materialien, mit dem Ziel, ein Produkt zu entwickeln, das der Anatomie und Physiologie der Hornhaut sowie ihren unterschiedlichen Bedürfnissen bestmöglich gerecht wird (wie zum Beispiel die Sauerstoffdurchlässigkeit der Kontaktlinsen, die es dem Auge ermöglicht, sich mit Sauerstoff zu versorgen).
Verschiedene Kontaktlinsen

Wie du dir sicher vorstellen kannst, gibt es viele verschiedene Arten von Kontaktlinsen, die auf unterschiedliche Bedürfnisse zugeschnitten sind.
Zunächst unterscheidet man zwei klar getrennte Kategorien, nämlich formstabile Kontaktlinsen und weiche Kontaktlinsen. Natürlich sind diese beiden Linsentypen nicht für dieselbe Zielgruppe gedacht. Formstabile Kontaktlinsen werden häufiger bei starken Sehfehlern oder bestimmten Erkrankungen eingesetzt; sie sind zudem teurer in der Herstellung und werden daher länger verwendet – mindestens ein Jahr –, weshalb man bei klassischen Sehfehlern eher auf weiche Kontaktlinsen zurückgreift.
Weiche Kontaktlinsen werden für eine kürzere Tragedauer (z. B. 14-tägig oder monatlich) oder als Einweglinsen verwendet. Weiche Kontaktlinsen werden in 95 % der Fälle von Kontaktlinsenträgern genutzt, da sie sich tatsächlich leichter anpassen lassen.
Materialien
Unter den verschiedenen Kontaktlinsen gibt es zwei große Materialkategorien: Hydrogel-Kontaktlinsen und Kontaktlinsen auf Silikon-Hydrogel-Basis.
Derzeit werden jedoch angesichts der Vorteile, die dieses Material bietet, alle Kontaktlinsen aus Silikon-Hydrogel hergestellt. Aber warum wurde in diesem Fall Silikon mit Hydrogel kombiniert? Ganz einfach, damit sie für die Träger angenehmer zu tragen sind – und das dank mehrerer Faktoren.
Die Hornhaut benötigt viel Sauerstoff, um richtig zu funktionieren, doch das Tragen von Kontaktlinsen verhindert den Kontakt zwischen Luft und Hornhaut. Das Silikon-Hydrogel-Material ist jedoch sauerstoffdurchlässig, das heißt, es lässt Sauerstoff durch die Kontaktlinsen hindurch.
Die Kontaktlinsen sind daher insgesamt bequemer und die Tragedauer kann verlängert werden.
Außerdem sind sie widerstandsfähiger gegen Austrocknung (die Kontaktlinsen lassen sich im Sommer angenehmer tragen) und gegen Proteinablagerungen.
Warum Kontaktlinsen tragen?
Abgesehen von der Eingewöhnungsphase, die manchmal etwas länger dauern kann, bieten sich dir zahlreiche Vorteile, sobald du das Modell der Kontaktlinsen gefunden hast, das perfekt zu dir passt:
- Was das Sichtfeld angeht, ist dieses viel größer; du hast ein Gefühl von Freiheit und wirst nicht durch den Rahmen deiner Brille behindert.
- Kontaktlinsen folgen jeder Bewegung deines Auges, sodass du immer maximale Sehschärfe hast, egal wohin du schaust.
- Du kannst viele Sportarten (außer Wassersport) bequem ausüben, ohne befürchten zu müssen, deine Brille zu beschädigen.
- Im Allgemeinen hast du mit Kontaktlinsen eine bessere Sehschärfe als mit einer Brille, da sich die Korrekturfläche direkt auf deiner Hornhaut befindet.
Na, überzeugt? Wenn du Fragen zur Anpassung von Kontaktlinsen hast oder dich direkt anpassen lassen möchtest, wende dich gerne an deinen Augenarzt, der dir das am besten geeignete Modell empfehlen wird. Bei allen anderen Fragen stehen wir dir gerne zur Seite, um dich bei der besten Wahl zu unterstützen.

En cours de chargement...