Vuarnet ist zwar nicht jedem ein Begriff, aber das heißt noch lange nicht, dass die Marke nicht kultig ist. Bekannt für ihre Sonnenbrillengläser von einwandfreier Qualität und bei vielen Liebhabern der Berge beliebt – heute schauen wir uns die Geschichte dieser Marke genauer an, los geht’s!

Die Anfänge der Marke Vuarnet

Alles begann 1957 in einem Optikinstitut in Paris. Ein Optikstudent, Joseph Hatchiguian, und Roger Pouilloux, ein Optiker, arbeiteten an einem Glas für das Fahren bei Nacht. Indem sie die Ergebnisse ihrer Forschungen zusammenführten, erfanden sie Gläser, die vor der Sonne schützen und gleichzeitig die Lichtintensität erhöhen, wenn diese bei trübem Wetter nachlässt. Die beiden Freunde schlossen sich zusammen, um die Marke Skilynx Acier zu gründen.

Wenig später, im Jahr 1960 während der Olympischen Winterspiele in Squaw Valley, Kalifornien, stattete die Marke Skilynx die französische Ski-Nationalmannschaft aus, darunter auch Jean VUARNET, der die Goldmedaille gewann. Da der Skifahrer immer bekannter wurde, beschlossen die Marke und Vuarnet, eine Partnerschaft einzugehen und eine Vereinbarung zu treffen, wodurch die Marke den Namen des Skifahrers annehmen konnte – was perfekt zum Image der Skibrillenmarke passte.

Eine rasante Expansion

Vuarnet verzeichnete in den 80er Jahren ein starkes Wachstum und eroberte die USA mit dem Slogan„It’s a Vuarnet day today“ – wörtlich übersetzt „Heute ist ein Vuarnet-Tag“ –, um einen sonnigen Tag zu beschreiben.

Vuarnet zeichnet sich durch zwei Aspekte aus, die die Marke in ihren Kollektionen besonders hervorheben möchte: zum einen die technologische Forschung nach den besten Materialien für sportliche Leistungen und zum anderen das zeitlose Design, das den Geschmack von Liebhabern schöner Brillen trifft. Vuarnet ist die Brillenmarke, die Technik und Ästhetik par excellence vereint.

Mehrere Fassungen aus der Kollektion tauchten übrigens im Kino auf und sind heute Kult, wie zum Beispiel die 003, die Jeff Bridges im Film „The Big Lebowski“ trug, oder das Modell 006, das Alain Delon in dem mittlerweile legendären Film „La Piscine“ trug. Im Sportbereich war das bei Skifahrern in den 1990er Jahren wohl berühmteste Modell zweifellos die 002, die übrigens 2013 neu aufgelegt wurde.

Die Vuarnet 002

Die Vuarnet 002

 

Die Vuarnet 003

Die Vuarnet 003

 

Die Vuarnet 006

Die Vuarnet 006

 

 

Vuarnet heute

Auch heute noch sponsert Vuarnet zahlreiche Sportler – ein Bereich, der dem Unternehmen sehr am Herzen liegt, denn genau damit hat alles angefangen. Ein weiterer Schwerpunkt der Marke ist nach wie vor die Innovation, denn sie bietet weiterhin hochtechnische Gläser an, die ganz spezifischen Anforderungen gerecht werden. Da dürfen natürlich die Spiegelgläser nicht unerwähnt bleiben, die in den Bergen zum Einsatz kommen. Mehr Details dazu findest du in unserem Artikel über „So wählst du deine Sonnenbrille aus“. Das Gleiche gilt für die Gletscherbrillen, die die Marke für Bergsteiger auf den Markt gebracht hat und die heute dank ihres unverwechselbaren Looks wieder an Beliebtheit gewinnen.

Das „Glacier“-Modell

Das Modell Vuarnet Glacier

 

Diese Modelle, genau wie die Ray-Ban Wayfarer und Aviator, sind zwar schon alt, werden aber immer wieder neu interpretiert und bleiben aktuell, weil sie sich bewährt haben. Mit schlichten und funktionalen Fassungen hat Vuarnet die Massen angezogen und an sich gebunden – dank einer gekonnten Mischung aus Technologie und Design.