
Für alle Modefans ist der Name Tom Ford ein Synonym für Purismus und Eleganz, und zu unserer großen Freude hat sich der Designer in die Welt der Brillen gewagt, um dort klassische und raffinierte Kollektionen auf den Markt zu bringen. Mymonture erzählt dir heute die Geschichte dieses talentierten Designers.
Die Anfänge
Tom Ford wurde 1961 in Austin, Texas, in den USA geboren. Er entschied sich für ein Architekturstudium und schloss 1986 sein Studium an der Parsons School of Design in New York ab.
Seine Karriere in der Modebranche nahm Fahrt auf, als er 1990 bei GUCCI in Mailand anfing. Zu Beginn wurde er damit beauftragt, die Damen-Konfektionskollektionen zu entwerfen. Noch bei Gucci wurde er 1992 zunächst Kreativdirektor und 1994 dann künstlerischer Leiter.
Nachdem er die Marke Gucci wiederbelebt hatte, beschloss Tom Ford 2005, seine eigene, gleichnamige Marke „Tom Ford“ zu gründen, und arbeitete für die Korrektur- und Sonnenbrillenkollektionen mit der Marcolin Group zusammen. Besonderes Augenmerk wird auf die Auswahl der Materialien sowie auf die (handwerkliche) Fertigung der verschiedenen Fassungen gelegt, die alle das stilisierte „T“ tragen – das schlichte Symbol der Marke.
Die Brillenkollektionen
In den Korrektur- und Sonnenbrillenkollektionen von Tom Ford findest du mehrere Ikonen, darunter:

Das Modell 0435 mit blauem Farbverlauf auf den Gläsern, rundem Rahmen und Havanna-Optik – perfekt zum Bummeln an sonnigen Tagen.

Die Korrekturbrille 5397, ein perfektes Beispiel für den Tom-Ford-Stil. Mit einer leicht rechteckigen Form und schmalen Bügeln.

Das Modell 0517 mit Doppelsteg – ein Retro-Klassiker par excellence – ist eine Schmetterlingsfassung ohne unteren Rahmenrand. Dieses Modell verdeutlicht wunderbar Tom Fords Faszination für die 50er Jahre.

Das Modell 5461 ist ein weiterer Beweis dafür, dass Schlichtheit und puristisches Design ausreichen, um ein ästhetisch sehr gelungenes Produkt zu schaffen. Eine runde Form, ganz im Einklang mit dem aktuellen Trend in der Brillenbranche.
Die Fortsetzung des Abenteuers
Anschließend eröffnete Tom Ford 2007 seine erste Ready-to-Wear-Boutique in New York, zeitgleich mit der Einführung der Ready-to-Wear-Kollektion für Herrenaccessoires. 2011 sind dann die Frauen an der Reihe, denn es wird die erste Damen-Konfektionskollektion unter dem Label Tom Ford vorgestellt.
In der Zwischenzeit hat sich Tom Ford auch derFilmkunst zugewandt und seine eigene Filmproduktionsfirma „Fade to Black“, die es ihm ermöglichte, seinen ersten Spielfilm namens „A Single Man “ zu produzieren, zu inszenieren und am Drehbuch mitzuarbeiten. Der Film kam im Dezember 2009 anlässlich der Filmfestspiele von Venedig in die Kinos.
Kommen wir zurück zu den von Tom Ford entworfenen Brillenfassungen. Er betont, dass er seine Inspiration aus den 50er Jahren schöpft, einem Jahrzehnt, das ihm besonders am Herzen liegt. Sein Ziel ist es vor allem, einen Kompromiss zwischen Futurismus und Tradition zu finden. Im Gegensatz zu manchen anderen Marken setzt Tom Ford auf schlichtes Design; er ist der Meinung, dass Ästhetik zwangsläufig durch die einfachsten Dinge zum Ausdruck kommen muss, ohne dabei an Eleganz einzubüßen.
Eines ist sicher: Ob in der Konfektionsmode oder in der Brillenbranche, in der er seinen Platz gefunden hat – Tom Ford wird uns immer wieder mit seinen avantgardistischen Kollektionen im Neo-Retro-Stil überraschen.
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